Chronik

Die Sierndorfer Mühle – Franz Assmann in Sierndorf in Korneuburg

Wir schreiben das Jahr 1563, als die alte Mühle in Sierndorf unter dem damaligen Namen des Vorbesitzers Trautzel erstmals geschichtlich erwähnt wurde.

Diese war der Johannes Baptistenpfarre dienstverpflichtet. Graf Ferdinand von Heberstein erhielt Vogteigeld für den Hüter der Pfarrgüter.

Die Trautzel-Mühle in Sierndorf hatte, wie aus alten Schriften hervorgeht, im Jahr 1600 sechs Mahlgänge und eine Preinmühle. Die Mühle war der Pfarre entzogen worden und stand nun unter der Herrschaft von Herberstein und erhält von ihr jährlich 22 Metzen (= Metzenzentner = 100 kg) Getreide und zwei Metzen Prein.

In den kommenden Jahren wechselten mehrere Besitzer, bis zum Jahr 1925, als die Familie Franz und Eleonore Assmann die Mühle erwarb.

1935 übernahm Herr Kommerzialrat Franz Assmann, geboren am 1.10.1909, das Unternehmen. Bereits 1937 erwarb er den Bauplatz des heutigen Standortes an der Bahn in der Wienerstraße 32 in A-2011 Sierndorf, um ein neues und modernes Unternehmen aufzubauen.

Ab 1964 führten Franz und Gertrude Assmann das Unternehmen.

Am 20. Februar 1989, begann die Produktion am neuen Standort in der Wienerstraße in Sierndorf. Am alten Standort am Kommerzialrat Franz-Assmann-Weg in Sierndorf endete die Produktion und die Mühle wurde geschlossen.

Ab 1989 übernahm Franz Assmann, geboren am 26.2.1962, und Prokuristin Gertrude Assmann die Geschäftsführung und am 1.8.1989 – verantwortlich für Finanzen und Datenverarbeitung und seit 1. Februar 1999 als Prokuristin - trat Frau Eleonore Rupprecht-Assmann hinzu.

Die neue Mühle ist eine moderne, vollautomatische Weizen- und Roggen-Mühle, mit einer Vermahlungskapazität von 60 Tonnen in 24 Stunden. 600 Tonnen Lagerkapazität im Mehl-Silo und 10.000 Tonnen in den Getreidesilos.

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